nicht vergessen. Jetzt ist er mit dem Sammel-Album
"Morning has Broken" ganz oben in den Hitparaden. Es enthält neben
seinen Hits die Titel "If you want to sing out, sing out" und "Don´t
be Shy". Diese beiden Lieder hatte Cat Stevens für den Film "Harold
and Maude" komponiert, eine tragische Liebesgeschichte zwischen einem Jungen
und einer alten Frau. Zum ersten mal gibt es die beiden Songs auf Schallplatte.
Begonnen hatte die Karriere für den am 21. Juli 1948 im Londoner Stadtteil
Hammersmith als Steven Demetri Georgiou geborenen Sänger schon 1967. Damals
brach er, Sohn einer Schwedin und eines Griechen, sein Kunststudium am Hammersmith
College of Art ab, tingelte durch die Clubs und schrieb eigene Lieder. "I
love my Dog" war seine erste Single, ein Jahr später hatte er mit "Matthew
and Son" seinen ersten Superhit. Fast über Nacht wurde der Junge mit
den schwarzgelockten Haaren, den sanften braunen Augen und der weichen, einschmeichelnden
Stimme zum Star. Knapp 20 Jahre war er damals alt - erfolgreich, aber allein.
Er begann zu trinken, rauchte zuviel und stürzte sich in die Arbeit. Pausenlos
gab er Konzerte und Interviews, bis er unter dem Streß zusammenklappte.
Mit einer Tuberkulose wurde er ins Krankenhaus eingeliefert. Zwei Jahre verbrachte
er in einem Sanatorium. Als er geheilt entlassen wurde, lernte die Welt einen
neuen Cat Stevens kennen. Der Erfolg war ihm gleichgültig geworden. Er schrieb
nur noch sanfte Lieder, keine Pop-Songs mehr, begleitete sich selbst auf der Gitarre,
verzichtete auf große Arrangements.
"Mona Bone Jakon" war zu Beginn der 70er Jahre die erste LP des neuen
Cat Stevens - und sie schlug ein wie eine Bombe. Für die damalige Zeit ein
kleines Wunder. Denn die Hitparaden beherrschten Hardrock-Bands wie Deep Purple
und Led Zeppelin. Da landete Cat mit seinen leisen und romantischen Liedern wie
"Lady D´Arbanville","Tea for the Tillerman", "Morning
has Broken", "Moonshadow" und "Peace Train" einen Hit
nach dem anderen. Er sang von Liebe, vom Schatten des Mondes, der ihn verfolgt,
und vom Frieden. Damit war er bis 1978 erfolgreich und sammelte goldene Schallplatten
in der ganzen Welt. Doch Cat blieb sich selbst treu. Er lebte zurückgezogen,
gab kaum Interviews, flüchtete in seiner freien Zeit nach Griechenland, Bali,
Brasilien oder in die Einsamkeit der Schweizer Berge.
1978 überraschte Cat seine Fans mit der Nachricht, zum mohammedanischen Glauben
übergetreten zu sein. Yusuf Islam nannte er sich von da an. Er brachte nur
noch die LP "Back to Earth" auf den Markt.
1979 heiratete Cat seine türkische Frau Fawzia nach islamischem Ritus. 1981
verschenkte er sein Hab und Gut. Bis heute weiß niemand, wo Cat lebt.....
Nach islamischem Ritus heiratete Cat 1979 seine türkische
Frau Fawzia. Zuvor war er
zum mohammedanischen Glauben übergetreten. Er verschenkte sein Vermögen
und nahm keine Platten mehr auf.