Stichwort- oder Themen-Suche in 232 verschiedenen Online-Seiten dieser Website: 
Die Geschichte hinter der Musik
Izitso

"Izitso", die vorletzte der offiziellen Stevens-Platten, hat, genau wie "Back to Earth", im Nachhinein mit etwas Abstand betrachtet, symbolischen Charakter auf das weitere Leben des Cat Stevens, was man aber zum Zeitpunkt der Veröffentlichung natürlich nicht wissen konnte. Sich innerlich dessen bewusst, dass bald Schluss mit der Musik sein wird, hat Cat Stevens fast sein ganzes vorheriges Leben auf dieser Platte offenbart, und sicher bewusst fast nur die negativen Dinge erwähnt, quasi als vorauseilende Rechtfertigung gegenüber seinen Fans für in Kürze folgende, unerwartete Konsequenzen. In "Killin´ Time", in dem er über die Oberflächlichkeit vieler Menschen näselt, erkennt man den rebellierenden Cat Stevens der frühen 70er Jahre wieder. Mit "(I never wanted) To be a Star" will er uns erzählen, dass er sich nie richtig wohlgefühlt hat als Popstar und im Nachhinein seine Karriere sogar zu bereuen scheint. Mit "Kypros" und "Was Dog a Doughnut?" findet man wieder zwei hervorragend arrangierte Instrumentalstücke auf "Izitso", die ahnen lassen, dass sein ohnehin großes Talent immer weiter zu wachsen scheint. Und mit "Child for a Day" (das übrigens sein Bruder David Gordon komponiert hat) will er uns sicher über seine einsame, aber hoffnungsvolle Kindheit aufklären. Auch lernt man hier, dass man mit zunehmenden Alter reifer wird und auch solche Dinge als Vergangenheit lockerer sehen kann. Wohl weil in "Life", "Crazy" und "Sweet Jamaica" nur seine subjektive Meinung zu verschiedenen Dingen zu erkennen sind, gehören sie nicht zu seinen Evergreens, obwohl sie auch Stevens-typisch meisterhaft passend interpretiert sind.

« Zurück zur Auswahl   ¦   Weiter »
. :  © 29.09.1999 — 06.02.2012, Layout- und Content-Design: Harry Schmieder, Global-Design.at e.U.    ¦   W3C HTML 4.01    ¦   W3C CSS    ¦   W3C tabellenfrei    ¦   nach oben   : .