...und die zweite folgt sogleich.
Die Titel der zweiten LP von Cat Stevens hätten auch gut auf die erste gepasst.
Ein Beweis dafür, in welche Schublade er von den damaligen Hitproduzenten
gesteckt wurde, die seine Kompositionskunst für ihre Zwecke missbrauchten und
seine Songs, angeblich im Interesse der Anforderungen des damaligen Popgeschäftes,
voll stopften mit Streichern, Chören und Gags (siehe "The lauphing Apple"
und "Ceylon City"). Aber es sind auch zwei Lieder drauf, die ahnen lassen, wie
Cat Stevens selbst seine Art, seine Musik zu interpretieren, verstanden hat, nämlich
die herrlichen Balladen "Blackness of the Night, dessen Text und Musik genauso
hervorragend sind wie in dem Song "The first Cut is the Deepest", der später
mit nur mäßigem Erfolg u.a. von P.P. Arnold und Rod Stewart gecovert werden sollte.
Diese zwei Stücke sind noch einmal eine Klasse besser als "Hummingbird" und "Lady"
und geben der LP "New Masters" den besten Grund zur Daseinsberechtigung,
weil sich, wie erwähnt, die anderen Songs von der Art der Produktion her
kaum von denen der LP "Matthew and Son " unterscheiden. Hörenswert
ist "New Masters" aber allemal.
